FrauenarztpraxisHPV-Schutzimpfung
Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs) ist in Deutschland nach Brustkrebs die zweithäufigste Krebstodesursache bei jungen Frauen. Humane Papillomaviren (HPV) sind wiederum die Hauptursache von Gebärmutterhalskrebs und Genitalwarzen. Die HPV-Infektionen werden durch Geschlechtsverkehr übertragen und zählen zu den häufigsten sexuell übertragbaren Viruserkrankungen.

Gardasil und Cervarix sind Impfstoffe zur Prävention von hochgradigen Dysplasien des Gebärmutterhalses, Gebärmutterhalskrebs, hochgradigen dysplastischen Läsionen der Vulva (äußere Genitalorgane) sowie von äußeren Genitalwarzen, die durch die Typen 6, 11, 16 und 18 des humanen Papillomvirus (HPV) verursacht werden. Der Impfstoff Gardasil wendet sich gegen die HPV-Typen 6, 11, 16 und 18, die etwa 70 Prozent aller Gebärmutterhalskrebs auslösen und die meisten Genitalwarzen verursachen.

Es geht vor allem darum, Teenager vor einer HPV-Infektion schützen, die sexuell übertragen wird. Die neuen Impfstoffe sind in den USA nur für alle Mädchen und Frauen im Alter von 9 bis 26 Jahren zugelassen. Sinnvollerweise sollte die Impfung (3x) vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgen. Daher wird die Impfung für die weiblichen Teenager ab 12 Jahren empfohlen.

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